Die Geschichte der Gravur

Von der Urzeit bis heute

Die ersten Spuren menschlichen Hantierens führen in die Urzeit der Menschheit zurück. Primitive Völker zeigten überaus künstlerische Fähigkeiten, die sich durch Einritzen von Figuren und Zeichen von Gegenständen wie Gefäße, Waffen und Werkzeug äußerten. Es ist schwer zu sagen wann die ursprünglichen Darstellungen der Urzeitmenschen entstanden.

Um genaueres zu erfahren ist es notwendig, die Hauptgebiete genauer zu betrachten. Dazu gehören die Ziergravur, die Siegelgravur, die Schriftgravur und die Stempelgravur. Diese Zweige der Gravur sind alle mit- und nebeneinander entstanden. Ausgangspunkt war jedoch immer die Ziergravur. Durch verschiedene Versuche in der sogenannten Metallzeit mit Kupfer und Zinn entstand die Legierung Bronze. Bronze war damals das ideale Material für die Ziselierung und für die Gravur.

Im zweiten Jahrtausend, in der Eisenzeit, gelangte die Metallgravierung zur Vollkommenheit. Die speziellen Gravuren, wie wir sie heute kennen, entwickelten sich über Jahrtausende. Hierzu gehören nun der Flachstich, der Stahlstich, der Kupferstich und der Reliefstich. Neben der Handgravur Ende des 18. Jahrhunderts entstand auch die Maschinengravur. Die Handgravur wird dadurch zu einer Spezialisierung, die bis heute einen besonderen Stellenwert besitzt.